26. Dezember 2013

Foto Basics: ISO

Der ISO Wert gibt an wie empfindlich der Sensor der Kamera auf das auftreffende Licht reagiert. Auch in der analogen Fotografie gab es schon den ISO Wert. Dort konnte man Filme mit unterschiedlicher Lichtempfindlichkeit kaufen. Der ISO Wert wurde in die digitalen Welt übernommen. Dabei kann ich von einem Sprung von ISO 100 auf ISO 200 die Verschlusszeit halbieren oder eine Blende gewinnen. Je nachdem welches Ziel man erfolgt. Erfahrungsgemäß möchte man jedoch in dunklen Räumen die Verschlusszeit verkürzen um Verwacklungen zu vermeiden oder Bewegung einzufrieren. Für jede Verdoppelung erhält man somit eine Blende.

Den ISO Wert kann man jedoch nicht ins unendliche steigern. Irgendwann bekommt man rauschen ins Bild. Bei kleinen Digital-Kameras ist das früher als bei Spiegelreflex Kameras. Das Rauschverhalten richtet sich oft nach der Größe des Sensores. Bei Amateur Spiegelreflex Kameras wie zum Beispiel die APS-C Kameras bekommt man zur Zeit ab ISO 1600 rauschen ins Bild. Bei Profi Kameras mit einem Vollformat Sensor kann man den ISO Wert schon noch auf 3200 einstellen ohne Rauschen zu bemerken.

In der kleinen Bildreihe habe ich bei meiner Kamera (Canon EOS 70D) eine APS-C Kamera den ISO Wert schrittweise um ganze Blenden erhöht. Bei den letzten Bildern werdet ihr in der Vergrößerung Rauschen sehen. Bis ISO800 kaum Rauschen.

f/5.6; 6s; ISO100

f/5.6; 3,2s; ISO200

f/5.6; 1,6s; ISO400

f/5.6; 0,8s; ISO800

f/5.6; 0,4s; ISO1600

f/5.6; 1/5s; ISO3200

f/5.6; 1/10s; ISO6400