23. März 2015

Hands On: Datensicherheit für Unterwegs, die Western Digital MyPassport Wireless

Zur Zeit beschäftige ich mich vermehrt um das Thema Datensicherheit für meine Fotografien. Wer möchte schon das die vielen schönen Bilder durch einen Hardware defekt zerstört werden.
Da ich letzte Woche in Oslo unterwegs war und dort natürlich auch etwas fotografieren war, stelle ich heute mein erstes Gerät vor das ich zukünftig für meine Datensicherung verwende. Die Western Digital MyPassport Wireless




Irgendwie schaffe ich es nie meinen Koffer und mein Handgepäck so zu packen das ich nur das nötigste mit mir nehme. Meine Taschen sind immer prall gefüllt mit vielen Dinge die ich dann während der Reise doch nicht verwende, aber wenn ich sie dann doch benötige mich ärgern würde wenn ich sie nicht dabei hätte. So ist meine Tasche auch immer knapp an der Grenze des zulässigen Gewichts bei Flug-Reisen.


Da freut man sich dann natürlich über jedes Kilo das man einsparen kann. Und da ich auf Reisen eh nur unterwegs bin oder im Hotel zum Schlafen benötige ich nicht wirklich ein Notebook. Doch ohne Notebook kommt man nicht so recht an die Daten der Speicherkarte aus der Kamera ran. Da ich mich aber sicherer fühle wenn ich die kostbaren Fotos einmal sichern kann habe ich mich hier nach einer Lösung umgesehen.


Dabei ist mir bereits auf der Photokina die Western Digital MyPassport Wireless aufgefallen. Eine kleine Festplatte die komplett ohne einen Rechner auskommt. Sie besitzt einen Akku und bietet die Möglichkeit Daten von einer SD-Karte 1:1 auf die Festplatte durch einen Knopfdruck zu speichern. Dieses klappt mit der richtigen Firmware auch ohne Probleme. Ich hatte auf meiner Festplatte die Firmware 1.02.17 installiert, mit dieser Firmware wurden nicht alle Daten von der SD-Karte auf die Festplatte übertragen. Nach dem Update auf Version 1.03.13 klappt dieses aber ohne Probleme.
So kann ich am Abend im Hotel die Daten der SD-Karte schnell und problemlos auf die Festplatte speichern und habe die Sicherheit das ich die Daten auf der Festplatte und auf der SD-Karte habe.


Außerdem kann man über WLAN mit einem Handy oder einem Tablet auf die Daten zugreifen. Dieses ist möglich in dem man das Handy mit dem Netzwerk der Festplatte verbindet. Diese Verbindung kann man wie sein WLAN zu Hause mit einem Passwort verschlüsseln. Western Digital stellt einen App zur Verfügung mit der man dann auf die Daten der Festplatte zugreifen kann. Hat man zum Beispiel eine weitere App auf seinem Handy/Tablet installiert mit der man RAW Dateien anschauen oder bearbeiten kann, kann man so auch auf die RAW Dateien zugreifen die man vorher von seiner Speicherkarte aus der Kamera gesichert hat.


Am Rechner funktioniert die Festplatte dann wie eine ganz normale externe Festplatte und der USB 3.0 Anschluss bietet eine schnelle Datenübertragung. So kann man dann zu Hause die Daten von der Festplatte sichern oder bearbeiten.


Und wenn es dann mal doch zu regnerisch ist im Urlaub bietet die MyPassport Wireless die Möglichkeit Bilder, Filme und Musik von der Festplatte zu streamen.


Ein kleiner Nachteil der Festplatte ist das sie sehr warm wird und keine Kühlung hat. Deshalb würde ich sie auf keinen Fall als Langzeitspeicher verwenden. Die Bilder sollten von ihr nach der Reise auf weitere Datenspeicher gesichert werden.....

Aber mehr dazu in einem meiner weiteren Blog-Eintrag

Zur Produktseite

Update:
Ich wurde nach dem Diebstahlschutz gefragt. Natürlich passt diese kleine Festplatte viel besser in einen Hotel-Safe als ein Notebook. Zusätzlich gibt es ein Feature die Platte zu sperren so das niemand anderes auch nicht über USB auf die Daten zugreifen kann. Dieses habe ich jedoch noch nicht getestet.

Tipp:
Bevor ihr startet eure Daten auf die neue Platte zu packen würde ich empfehlen die Platte einmal komplett zu formatieren. Im Werkszustand ist die Platte mit exFat formatiert was viele Linux Systeme nicht lesen können. Daher würde ich empfehlen die Platte mit NTFS zu formatieren damit ihr Zugriff mit Windows und Linux auf die Daten habt. Viele Systeme wie Mediaplayer, NAS... arbeiten mit einem Linux und könnten sonst nicht auf die Platte zugreifen.